Rekonstruktion von Rachen, Kehlkopfrachen und Zunge

Innerhalb der plastischen und rekonstruktiven Chirurgie spielt die Rekonstruktion von Rachen, Kehlkopfrachen und Zunge eine wichtige Rolle.

Symptome

Wenn bösartige Tumore der Luft- und Speisewege des Kopfes entfernt werden - beispielsweise mit Hilfe von Laserinstrumenten oder auch offen-chirurgisch - führt der damit verbundene Verlust von Gewebe häufig zu Problemen beim Sprechen, Atmen, Kauen und Schlucken.

Unsere Leistungsschwerpunkte

An der Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde der Universitätsmedizin Göttingen arbeiten wir vor allem mit den beiden wichtigsten Techniken wie ...

Freier mikrovaskulärer Gewebetransfer
Bei dieser Methode wird Haut einschließlich der sie versorgenden Blutgefäße entnommen und der Defekt nach Entfernung des Tumors hiermit verschlossen. Die Gefäße werden an der Empfängerstelle erneut mit dem Blutkreislauf verbunden und erhalten so das Gewebe am Leben. Häufig wird bei diesem Eingriff Gewebe vom Unterarm - ein sogenanntes Radialistransplantat - verwendet.

Gestielter Gewebetransfer
Bei dieser Technik bleibt die Blutgefäßversorgung des verwendeten Gewebes intakt und wird über eine „Gewebebrücke" an den Empfängerbereich weitergeleitet. Häufig verwenden wir hierbei Haut aus der Schulter- oder Brustregion.

Diagnostische Angebote

Vor jeder Tumoroperation besprechen wir mit unseren Patientinnen und Patienten die Einschränkungen, die nach einer Operation möglicherweise zu erwarten sind. In den meisten Fällen kann im gleichen Eingriff dafür gesorgt werden, dass Sprechen, Atmen, Kauen und Schlucken weiterhin möglich ist. Auch wenn die Probleme erst nach einer abgeschlossenen Tumorbehandlung sichtbar werden, kann eine Rekonstruktion möglicherweise die Beschwerden bessern.

Therapeutische Angebote

Zur Wiederherstellung von Form und Funktion der Luft- und Speisewege wird körpereigenes Gewebe von außerhalb des Tumorgebietes verwendet.

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