Klinik für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde
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Allergische Erkrankungen


Allergische Erkrankungen haben vor allem in den Industrieländern in den letzten Jahrzehnten stark zugenommen. Mehr als ein Viertel der Bevölkerung in Deutschland leidet heute an einer Allergie – Tendenz steigend. Dabei haben allergische Erkrankungen für die Betroffenen nicht nur körperliche, sondern auch bedeutsame psychische, soziale sowie ökonomische Auswirkungen.

Symptome

Die bekannteste allergische Erkrankung ist der saisonale Heuschnupfen (allergische Rhinokonjunktivitis). Zu den Symptomen gehören eine behinderte Nasenatmung, vermehrtes Nasenlaufen, Niesattacken und tränende/gereizte Augen. 

Für manche Patientinnen und Patienten bleibt die Symptomatik allein auf die Zeit des allergieauslösenden Pollenflugs beschränkt. Patientinnen und Patienten mit ganzjährigen Beschwerden leiden hingegen oft unter einer Allergie gegen Tierhaare, Hausstaubmilben oder Schimmelpilze.

Unsere Leistungsschwerpunkte

Die Diagnostik und Behandlung von Allergien (Schwerpunkt „Inhalationsallergene") erfolgt an unserer Klinik im Rahmen einer Spezialsprechstunde für Allergische Erkrankungen. Hier stehen allen Betroffenen ausgewiesene Spezialisten zur Verfügung. Dabei verfolgen wir grundsätzlich ein ganzheitliches Behandlungskonzept. Um eine entsprechend umfassende Betreuung zu gewährleisten, sind wir Mitglied des Allergiezentrum Südniedersachsen der Universitätsmedizin Göttingen. Hier arbeiten wir mit Kolleginnen und Kollegen der Abteilungen Dermatologie, Pädiatrie und Pulmologie eng zusammen. 

Diagnostische Angebote

Die frühzeitige Identifikation einer allergischen Erkrankung ermöglicht, die Beschwerden spürbar zu lindern. Zugleich erhöht sich die Chance, den weiteren Krankheitsverlauf günstig zu beeinflussen. Wir bieten:

  • Umfassende Allergie-Anamnese
  • HNO-ärztliche, allergiespezifische Diagnostik (zum Beispiel Prick Test) nach neuesten Standards
  • Blutuntersuchungen, unter anderem zur Bestimmung der allergiespezifischen IgE-Antikörper
  • Nasale Provokationstestungen

Therapeutische Angebote

Wir folgen der aktuellen Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und Klinische Immunologie (DGAKI). Dabei kommen folgende therapeutische Maßnahmen zum Einsatz:

  • Möglichst weitreichende Vermeidung des betreffenden Allergens
  • Angepasste medikamentöse Therapie
  • Spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung). Hierbei werden über einen längeren Zeitraum in regelmäßigen Abständen speziell aufbereitete, kleinste Mengen des auslösenden Allergens unter die Haut gespritzt oder in Form von Tropfen oder Tabletten unter die Zunge verabreicht. Diese Therapie wirkt kausal, indem der Körper „trainiert" wird, das Allergen (wieder) zu tolerieren. In vielen Fällen lassen sich damit die Symptome deutlich lindern. 

 

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